23.08.2021
Im Garten des Einen. christliche trifft islamische Mystik

Veranstaltungen in Prediger- und Brunnenkirche anlässlich der BUGA am 24. und 25. September

Die Geschichte Gottes mit den Menschen beginnt in allen drei monotheistischen Religionen in einem Garten. Auch in der jüdischen, christlichen und islamischen
Mystik begegnet uns der Garten: als Metapher
für die menschliche Seele zum Beispiel. Wenn wir unseren
Seelengarten pflegen, kann Gott darin sein gutes
Werk vollbringen. Gärten sind Sinnbild für die Orte der
Sehnsucht, aus denen wir vertrieben wurden, aber auch
für verheißene Freuden. Ein »geheimnisvoller Garten«
ist der Quell, aus dem die »Grünkraft« Gottes sprudelt,
die alles am Leben erhält (so bei Meister Eckhart und
Hildegard von Bingen). Christen glauben, dass der
Gärtner Jesus Christus uns den Paradiesgarten wieder
zugänglich machte, der uns durch die erste Sünde
verschlossen wurde. Die Gottesmutter Maria wiederum
wird verglichen mit einem wunderschönen Garten. Auf
mehreren alten Darstellungen in Erfurt wird sie dort
vom Einhorn besucht.

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